Klassische Homöopathie

Frau Dr. Bartl ist klassisch schulmedizinisch ausgebildet, wurde aber schon oft von der Wirkung der Homöopathie überrascht.
Klassische Homöopathie ist ein anerkanntes Behandlungskonzept für Mensch und Tier und leistet Erstaunliches, auch dort, wo die Schulmedizin keinen Rat mehr weiß. In dieser Tiermedizin werden Tiere schulmedizinisch behandelt und homöopathisch unterstützt.
Die wichtigsten Fragen und Antworten:
Was ist Homöopathie und wie funktioniert sie?
Der Begründer der Homöopathie war Samuel Hahnemann. Er würde im Jahre 2005 seinen 250. Geburtstag feiern. Er stellte aus in der Natur vorkommenden Substanzen Arzneimittel her und setzte diese nach dem Ähnlichkeitsprinzip therapeutisch ein. Dieses Prinzip besagt: Wenn eine homöopathische Arznei einen gesunden Individuum verabreicht wird, löst sie dort ein charakteristisches Krankheitsbild aus. Zeigt nun ein kranker Organismus ähnliche Symptome, so kann er mit dieser Arznei geheilt werden. Die Kunst des homöopathisch arbeitenden Therapeuten ist es hierbei, das "Simile", d.h. das ähnlichste Mittel zu finden und es in der geeigneten Verdünnung (Potenz) anzuwenden.
Kritiker sagen, die Homöopathie könne nicht wirken, da in den Arzneien chemisch kein Wirkstoff mehr nachweisbar sei. Was ist da dran? Schulmedizinisch ausgebildete Ärzte und Tierärzte kennen nur die chemische Wirkung von Arzneimitteln. Winzige Schwingungen und deren Wirkung auf der Ebene der Zellen, waren bisher noch unerforscht und wurden gerne in den Bereich der Einbildung oder zumindest auf den positiven psychischen Einfluss des Therapeuten geschoben. Mit den heute der Wissenschaft zur Verfügung stehenden feinen Messinstrumenten kann man sie jedoch physikalisch nachweisen.
Wie wirkt ein homöopathisches Arzneimittel? Die in homöopathischen Mittel gespeicherte Information wird als Schwingung auf den Organismus übertragen. Ähnliche Phänomene kennt man schon lange aus der Quantenphysik aber auch das Hören von Musik funktioniert nach diesem Prinzip. Das richtig gewählte homöopathisch Arzneimittel befähigt den Körper seine Selbstheilungskräfte zu mobilisieren. Jedes Tier hat seine individuelle Krankheit und braucht daher auch ein Mittel, das nicht nur zu den Symptomen sondern zum ganzen Tier passt. Es gibt zu einem bestimmten Zeitpunkt immer nur ein Mittel, das genau alle Beschwerden des erkrankten Tieres abdeckt. Nach der Einnahme dieses Mittels können lange zurückliegende Symptome kurz wieder auftreten und es kann zu einer vorübergehenden Verschlimmerung (die sog."Erstverschlimmerung") kommen. Dies ist ein Zeichen, dass der Organismus auf das homöopathische Mittel reagiert hat und den Heilungsprozess einleitet.
Was sind homöopathische Arzneimittel? Die Ausgangsstoffe für die Herstellung homöopathischer Arzneimittel sind pflanzlichen, mineralischen oder tierischen Ursprungs. Mittels eines speziellen Herstellungsverfahrens ( Potenzierung, Verreibung oder Verschüttelung) wird der Stoff verdünnt und als Globuli, Tabletten oder alkoholische Tropfen eingesetzt Folgende Verdünnungsstufen gibt es: D-Potenz: Das Mittel wird im Verhältnis 1:10 mit der Trägersubstanz (Milchzucker oder Alkohol) verschüttelt oder verrieben. C-Potenz: Verhältnis 1:100 LM- oder Q-Potenz: Verhältnis 1:50 000 Ausschlaggebend für den Behandlungserfolg ist hauptsächlich die Gabe des passenden Mittels. Die Potenz korreliert mit der Kraft.
Bei welchen Erkrankungen kann man die Homöopathie einsetzen? Grundsätzlich kann man sie bei allen Erkrankungen einsetzen. Als Ergänzung kann sie auch den Erfolg der allopathischen Behandlung verbessern. Eine Therapie mit dem passenden homöopathischen Mittel heilt sanft und sicher, ohne gravierende Nebenwirkungen. Auch bei schweren akuten oder chronischen Erkrankungen, Gewebsentartungen oder -zerstörungen, irreparablen Altersprozessen kann die Homöopathie eine Begleittherapie sein, da sie die letzten Möglichkeiten des Organismus zu Eigenregulation mobilisiert und zumindest das Wohlbefinden des Patienten erhöhen kann. Auch bei unseren Haustieren hat sich die Homöopathie bei akuten und chronischen Erkrankungen des Herzens, des Darmes, der Haut wie Virusinfektionen, Verletzungen, Prellungen, Magen- Darminfektionen , Herzerkrankungen, und zur Schmerzbehandlung bewährt. In vielen Fällen, kann sie noch helfen, wenn die schulmedizinischen Behandlungsmöglichkeiten ausgeschöpft wurden. Wie wird die Therapie durchgeführt? Zunächst wird ein sehr ausführliches Gespräch mit dem Tierbesitzer geführt, bei dem alle Symptome der Erkrankung und die Eigenarten des Tieres und seiner Umgebung erfasst werden. Sodann wird eine gründliche Allgemeinuntersuchung vorgenommen. Über das sich hieraus abzeichnende Krankheitsbild wird durch Repertorisation und die Erfahrung des Tierarztes das entsprechende homöopathische Medikament ermittelt. Eine Verschreibung nur aufgrund von einzelnen Symptomen oder per Ferndiagnose oder von ungeprüften Arzneimittelgemischen entspricht nicht der Arbeitsweise eines klassischen Homöopathen und kann den Heilungserfolg gefährden.
Kann der Besitzer sein Tier auch selbst homöopathisch behandeln? Wenn man sich intensiv in das Fachgebiet eingearbeitet hat und gut beobachten kann, kann man versuchen, leichtere Beschwerden mit niedrigen Potenzen ( D30, C30) selbst zu therapieren. Wenn keine rasche Besserung (nach 1- 3 Std.) eintritt, bitte unbedingt bald den Tierarzt konsultieren! Eine wiederholte Eigenbehandlung oder die Gabe höherer Potenzen oder die Verschleppung von Erkrankungen kann zu schweren Komplikationen führen. Wenn bereits eine homöopathische Behandlung im Gange ist, dann bitte vor der Gabe weiterer Mittel unbedingt den Tierarzt fragen, denn manche Mittel harmonieren nicht gut miteinander. © Drs. I.Döpfmer